Presseinformation

Presseinformation Nr. 008 vom 25. Januar 2012

Wenn das Knie schmerzt – zurück ins aktive Leben

Patienten-Informationstag der Abteilung Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen am Samstag, 28. Januar 2012, von 10:00 bis 13:00 Uhr in der Osthalle des Universitätsklinikums Göttingen, Robert-Koch-Str. 40.


(umg) Etwa 200.000 Menschen pro Jahr benötigen ein künstliches Kniegelenk. Die Anzahl des Kniegelenkersatzes liegt inzwischen sogar über dem Einsatz von Hüftprothesen. Dies stellt Orthopäden vor neue Aufgaben: Denn das Kniegelenk ist von der Anatomie viel komplizierter aufgebaut als das Hüftgelenk. Dies birgt auch Risiken. Die Chancen, ein Kniegelenk konservativ zu erhalten, sind dagegen größer als im Bereich des Hüftgelenkes. Um zu entscheiden, ob eine Knieprothese oder Teilgelenksprothese notwendig ist, ist es wichtig, die Therapie im Vorfeld sorgfältig abzuwägen. Auch Prothesen können zu weiteren Beschwerden und Austauschoperationen führen. Ihr Einsatz muss nicht das Ende der Erkrankung bedeuten, es kann auch der Beginn einer neuen Erkrankung sein. Das Motto kann also nur lauten: "So lange wie möglich auf den eigenen Knochen laufen."

Beim Patienten-Informationstag stellen Expertinnen und Experten der Abteilung Orthopädie (Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Schultz) der Universitätsmedizin Göttingen Möglichkeiten und Grenzen der Kniegelenkerhaltung und Verfahren des künstlichen Knieersatzes vor. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, dem 28. Januar 2012, von 10:00 bis 13:00 Uhr in der Osthalle des Universitätsklinikums Göttingen, Robert-Koch-Str. 40.

"Wenn das Knie schmerzt – zurück ins aktive Leben"
Öffentliche Informationsveranstaltung für Patienten und Interessenten
Abteilung Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen
Samstag, 28. Januar 2012, 10:00 bis 13:00 Uhr
Osthalle, Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Patientinnen und Patienten sowie alle Interessierten erhalten Informationen über die degenerativen Kniegelenkserkrankungen, ihre konservative Behandlungsmöglichkeiten und die vielfältigen Therapieoptionen.

PROGRAMM

10:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Wolfgang Schultz, Direktor der Abteilung Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen

10:10 Uhr Konservative Therapie der Gonarthrose
Dr. Kay Jacobsen, Abteilung Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen

10:30 Uhr Gelenkerhaltende operative Therapie der Kniegelenkarthrose
Dr. Stefan Besser, Abteilung Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen

 Pause

11:20 Uhr Der künstliche Kniegelenkersatz
 Dr. Sebastian Hoppe,  Abteilung Orthopädie der Universitätsmedi-zin Göttingen

11:40 Uhr Die gelockerte Knieprothese (Revisionsendoprothetik)
Priv.-Doz. Dr. Hans-Michael Klinger, Abteilung Orthopädie der Uni-versitätsmedizin Göttingen

12:00 Uhr  Was bedeuten "MIS" und "Navigation"?
Prof. Dr. Wolfgang Schultz, Direktor der Abteilung Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen


WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Abteilung Orthopädie
Prof. Dr. Wolfgang Schultz, Telefon: 0551 / 39-22782
orthopaedie@med.uni-goettingen.de


 



© Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0551-39-9959, presse.medizin@med.uni-goettingen.de


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